Ehrenamtliche Gemeindeleitung

Wie leiten Ehrenamtliche Gemeinden?

Dies war die Ausgangsfrage eines der diözesanen Bistumsprojekte.

Ein Ergebnis des Bistumsprojektes ist u.v.a. die vorliegende Broschüre, die hier abrufbar ist:>>>

Sie zeigt auf, wie die ersten Schritte, zu einer solchen ehrenamtlich geleiteten Gemeinde aussehen können. Denn die Ausgestaltung der unterschiedlichen Modelle der ehrenamtlichen Leitung geschieht nicht im luftleeren Raum, sondern ist an Rahmenbedingungen und Kriterien gebunden, die einer Weiterentwicklung der Gemeinde vor Ort dienen. Wichtig dabei: Die Gemeinden und Kirchorte können jeweils individuell passende Modelle entwickeln. Den aktiven Ehrenamtlichen vor Ort werden keine fertigen Konzepte übergestülpt. Begleitet von Fachleuten des Bistums erarbeiten die interessierten Gemeinden so in einem mehrere Monate dauernden Prozess, welche Talente und Fähigkeiten die Ehrenamtlichen in die künftige Leitungsarbeit einbringen können – und welche Bereiche in der Gemeinde künftig in welcher Form koordiniert und gestaltet werden sollen.

Die ehrenamtlich geleiteten Gemeinden im Ruhrbistum bleiben Teil einer Pfarrei, zu der jeweils mehrere Gemeinden gehören. Während jede Pfarrei von einem Pfarrer geleitet wird, werden die Gemeinden bislang in der Regel von Priestern, zunehmend aber auch von Gemeindereferentinnen geleitet. Gerade mit Blick auf unsere ehrenamtlichen Leitungsteams entsteht dadurch in den Pastoralteams die Herausforderung, die Rollen der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger und der ehrenamtlichen Gemeindeleiterinnen und -leiter zu klären.