Prävention

Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene unterliegen gerade im Raum der Kirche einem besonderen Schutz. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen wir, dass es institutionelle Schutzmechanismen geben muss, damit der Schutz auch greifen kann. Prävention ist Sache aller!

Dazu gehört etwa, dass Kinder und Jugendliche darin bestärkt werden müssen, dass sie wie Erwachsene Rechte haben und dass sie sich gegen jede Form von Gewalt wehren können. In Einrichtungen muss sichergestellt sein, dass Menschen, die bereits einmal wegen Missbrauch verurteilt wurden, nicht im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt werden. Die kirchlichen Mitarbeiter/innen, Priester, aber auch Eltern und Ehrenamtliche müssen über Missbrauch, über die Strategien von Tätern Bescheid wissen. Sie müssen hinschauen und wissen, wie man angemessen einschreitet, wo Grenzen verletzt werden und wann ein anderer Mensch geschützt werden muss. Es gilt, eine neue Kultur der Achtsamkeit im Umgang miteinander zu entwickeln.

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© Augen auf: hinsehen und schützen, Bistum Essen