Förderregelungen

Eine der im diözesanen Dialogprozess am häufigsten gestellten Forderungen war der Wunsch nach mehr Begleitung und Qualifizierung des Ehrenamtes.

Die Zukunft des ehrenamtlichen Engagements wird im hohen Maße davon abhängen, wie gut es gelingt, die wachsenden spezifischen Anforderungen der verschiedenen kirchlichen Handlungsfelder mit entsprechenden Maßnahmen zu begleiten.

Aus diesem Grund stellt das Bistum Essen für die Weiterbildung von Ehrenamtlichen entsprechende Mittel zur Verfügung, die den Pfarreien bereit gestellt werden. In den Jahren 2015 und 2016 beläuft sich diese Förderung auf jeweils 150.000 €, die für diesen Zweck in den Bistumshaushalt eingestellt wurden. Der künftige Förderumfang hängt von den finanziellen Rahmenbedingungendes Bistums ab und wird entsprechend jährlich neu festgesetzt.  

Gemeinsame Verantwortung der Gremien und des Pastoralteams
Bei der Entwicklung und Förderung des Ehrenamtes wird es künftig  mehr als in der Vergangenheit auf die aktive  Verantwortungsübernahme der Leitungsgremien (Kirchenvorstand,  Pfarrgemeinderat, Pastoralteam) ankommen. Ihnen obliegt die wichtige Aufgabe, Ehrenamtliche zu identifizieren, zu qualifizieren, zu legitimieren und schließlich auch zu beauftragen und wichtige Dienste innerhalb der Pfarrei oder der Einrichtung zu übernehmen.

Besondere Förderung bei Einsatz der EhrenamtskoordinatorInnen
Entscheiden sich Pfarreien, das Ehrenamt mit Hilfe des besonderen Dienstes der EhrenamtskoordinatorInnen eigens zu unterstützen, erhalten diese eine zusätzliche Innovationsprämie. Diese bemisst sich nach Katholikenzahl einer Pfarrei und wird dem Team der EhrenamtskoordinatorInnen zweckgebunden für die Fortbildungsmaßnahmen der Ehrenamtlichen zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie die Förderregelungen in einer eigenen Broschüre:>>>>